*Strohwitwenmodus aus*

Es gab dann doch ‘Man of Steel’ und dazu knusprig gebackene Kichererbsen. Der Film war wenig fesselnd, die Kichererbsen großartig. Lohnte nicht den Streifen zu Ende zu gucken. Konzentration ist eh kaum möglich.

Also Hörbuch an und ab in die Federn. Der Schlaf wollte dann doch nicht so recht kommen. Ich bin einige Male aufgeschreckt, habe wach gelegen… Es ist einfach blöd alleine zu sein. Wozu nehme ich eigentlich das andere leicht sedierend wirkende Antidepressiva… Wahrscheinlich nur Gewöhnung. Anfangs hat es mich ja ziemlich aus den Socken gehauen.

Nacht ist um, Tag startet etwas später als gewohnt und irgendwie nicht wert gestartet zu werden. Fenster auf. Kaffee, Wackelquark, Tee. Fenster zu. Mein neues Küchengerät kommt heute. Erfahrungsgemäß sind technische Geräte, die ich kaufe, meistens beschädigt, kaputt, fehlerhaft, mehr oder weniger Schrott. Ich lass mich überraschen. 

NTT/Cardio-Tag! Das ist etwas auf das man sich freuen kann! Nicht. Yogamatte, Blackroll und Igelball liegen bereit. Es gibt keine Ausrede. 

Bisher scheint das Wetter stabile grau zu sein. Vielleicht kann ich dann endlich wieder Rasen mähen. Nötig wäre es. Meine Pflanzen wachsen auch üppig. Ich mag es wenn die Terrasse einem kleinen Urwald gleicht. 

Cardio war wirklich gut, also hinterher. Ich fühle mich entspannt und auch etwas gut.

Ich werkel eine ganze Weile in der Küche. Mealprep, Kekse und Pfannkuchen. Dann mähe ich einen Teil Wiese. Ein paar wilde Brombeerranken versuchen die Wiese zu erobern. Ich schneide sie weg. Es wird vergeblich sein. Das Zeug ist wie eine Hydra. Es kommt von irgendwo außerhalb des Gartens. Die kleine Eiche wird schon berankt. Vielleicht verdanken wir gerade diesem Dickicht die Vielzahl an Flattermännern.

Es ist mir heute außerordentlich schwer gefallen überhaupt mein Bett zu verlassen. Es wäre so einfach gewesen einfach liegen zu bleiben. Decke drauf. Rolle runter. Niemand da. Ich habe mich dennoch aufgerafft. Cardio erledigt, gebacken und Rasen gemäht. Inzwischen war ich duschen. Ein Großteil meiner heutigen Kcal sind gegessen. Ich habe den ein oder anderen sozialen Kontakt gepflegt. Trotzdem fühle ich mich schlecht. Leer. Ausgebrannt. Aufgegeben. 

Tschüss 

vor 4 Jahren

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