Ausflug und mit ohne Bilder

Die Nacht war ganz gut. Der gestrige Tag lang, aber sehr schön.  Wir haben den ganzen Tag auf der Terrasse bei meiner Mom gesessen und uns unterhalten. Es war lustig und entspannt. 

Die Nacht haben wir in einem Hotel geschlafen. Platz wäre bei Mom natürlich genug. Mein Antidepressiva lässt mich aber abends praktisch im Stehen einschlafen und da bin ich dann gern in Reichweite eines Bettes. 

Meine Schwester und mein Neffchen sind ebenfalls über Nacht geblieben. Wir treffen uns heute morgen zur groben Frühstückzeit und verbringen weitere Qualitätszeit miteinander. Schwester und Neffchen verabschieden sich nach dem Mittagessen (wie es so ist, habe ich natürlich meinen Krempel in Tupperdosen dabei – nein,  es ist für mich wirklich nicht schlimm anderen beim Schlemmen zuzugucken). Mein Kaffeekonsum ist allerdings enorm. Mein Kreislauf ist heute äußerst zuvorkommend. Dank der Diät bin ich im permanenten Dauerfrostmodus und so macht mir die Hitze des heutigen Tages auch nichts aus. Trotzdem ist im Schatten sitzen Pflicht. Ich gehöre leider nicht zu den Menschen  die in der Sonne braun werden. 

Wir sitzen noch eine Weile zusammen in der Küche und unterhalten uns. Es ist schön hier. Es ist so vertraut und es tut so gut. Immer wieder gucke ich mich um und entdecke bekannte, vertraute Gegenstände. Die Glasflasche mit den Gänsen drauf – noch immer im Einsatz. Den Handmixer mit Zahnrad und Kurbel. Natürlich auch das blaue Geschirr,  das so ekelige Geräusche macht,  wenn man mit Messer und Gabel darüber fährt. Tassen vom Göttinger Weihnachtsmarkt… 

Dann wird es langsam Zeit aufzubrechen. Der Abschied ist kurz und ‘schmerzlos’, aber nicht weniger herzlich. Natürlich ist meine Kühltasche,  die vorher mit den gefrorenen Restbeständen von Rebecas Barf-Fleisch gefüllt war,  nun gefüllt mit selbst eingemachter Marmelade und einen 5-Liter Kanister selbst gemachten Apfelsaft. Tatsächlich sehen wir uns schon bald wieder. Wir werden ein Tag oder ein Wochenende zusammen verbringen und versteinerte Seeigel sammeln gehen und im Anschluss ein kleines oder auch grosses BBQ machen. Mal sehen. Wie wir Lust und Laune haben. 

Ich freue mich riesig darauf!

Die Fahrt nach Hause ist einigermaßen nervig. Kaum stop’n’go,  dennoch zäh wie Kaugummi. Dank Klimaanlage (kleine Rinnsale ‘Kondenswasser’ fließen dann doch aus meinen Kniekehlen) ist es im Auto angenehm. 

Ich hatte gestern keine Lust mich gesellschaftlichen Regeln zu beugen. Anstatt mich am Rastplatz an der obligatorischen Damen WC -Schlange anzustellen,  habe ich meinen Whiz (von mir einfach  ‘mein Penis’ genannt) ausgepackt und mich kurzerhand im Minirock neben meinen Mann ans Pissoir gestellt. Gab den ein oder anderen komischen Blick, bei mir eine leicht verkrampfte Blase,  aber hinterher ein sehr sehr erleichtertes Gefühl. Während die anderen Damen noch in der Schlange warteten sind wir wieder auf die Autobahn.  Ich bin so ein Rebel!

Und so verwirren wir uns dann noch im Hannoveraner Dschungel.

Endlich Zuhause gibt es für mich ein Salätchen und einen ‘Vanille-Milchreis’ (Rezept gibt es die Tage!). Ein großartiger superduper Tag geht zu Ende. Morgen noch ein letztes mal Training wie gehabt, dann geht es in die Shootingvorbereitung. 

Bevor der erste Farbanstrich kommt, werde ich noch die Aschlussbilder für meinen Log machen.

Tschüss 

vor 5 Jahren

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