Knoppes bloggt, ein Landseestern erzählt

Einfach anfangen…
Der Tag fühlt sich dunkelgrau-lila an. Heute habe ich Angst. Diffus. Scheint ausnahmsweise auch eine Nebenwirkung vom Antidepressiva zu sein. Hunger habe ich auch keinen, die Übelkeit ist noch erträglich.

Meine Augen tränen. Ich versuche das bisschen Kraft und Energie was ich aufbringen kann zu sammeln. Erstmal frühstücken. Bulledproof Coffee und ein bisschen Magerquark. Vor dem Training keine Kohlenhydrate. Ich experimentier da gerade einwenig mit rum.
Bodybuilding ist mein Ding. Ist gar nicht so einfach wenn man alle naselang von seinen Dämonen in die Knie gezwungen wird.
Ich bin aber der Meinung, dass sich physische und psychische Stärke die Waage halten. Ganz simpel also. Ist mein Geist zu schwach muss mein Körper stärker werden. Mein Geist hat dann gar keine andere Wahl.

Seit einer Woche habe ich einen neuen Trainingsplan. Mein Körper passt sich langsam an und reagiert nicht mehr mit übertriebenen Muskelkater.
Ich merke das Training von gestern. Es ist aber ein angenehmer ordentlicher Muskelkater.

Über mein Training, Ernährung, Kraftwerte und Maße schreibe ich hier: Wenn nix drauf kommt, kommt nix drauf.
Für mein gesammeltes Inneres ist das dann aber doch nicht die richtige Plattform.

Ein bisschen muss ich doch von meinem Training schreiben. Heute stand Brust/Bizeps auf meinem Plan. Ich liebe diese Kombination und normalerweise bin ich da auch voll dabei.
War heute etwas mehr dabei als bei meinem gestrigen Beintraining.
Momentan ist es einfach ein Pflichtpunkt. Wie aufstehen… dann muss ich essen und das fällt mir verdammt schwer. Nicht weil ich nicht gerne esse. Oh nein. Ich gehöre zu der seltenen Art der Omnomnomnivoren.
Ich kann einfach nicht es widert mich so an… und das im Aufbau, wo jede Kcal zählt.

Die Angst verfolgt mich den ganzen Tag. Theoretisch weiss ich was zu machen ist. Praktisch kriege ich es nicht hin.
Ich male etwas an meinem Abenteuerbaum (dazu später einmal mehr) weiter. Gehe dann duschen und sitze dann so lang in der Dusche bis ich das Gefühl habe aufgeweicht genug zu sein um durch das Gulli zu flutschen. Hat nicht geklappt.

Mir schwirrt noch eine ganze Menge im Kopf rum. Ich denke aber, für den ersten Blogpost ist es erst einmal genug.

“Manchmal kann man nichts machen ausser weiter.”

vor 2 Jahren

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