Elefanten und Schnee

Ersteres scheint heute Nacht über mich getrampelt zu sein. Anders kann ich mir nicht erklären warum ich überall Schmerzen habe. Ein besonders fetter Elefant muß auf Kopf und Schultern eine Art Stepptanz aufgeführt haben. Dabei ist heute doch mein geliebter TE I Brust/Bizeps aka Disco-Day aka Bääm. Abwarten.

Die Welt ist weiß. So sauber. So rein. So unberührt. Rebeca ist begeistert. Solang sie den Schnee von der Terrassentür aus beschnüffeln kann.

Morgentliches Rudeln. Ja, da guckt die Zunge raus.

Mein Kopf ist leer. Ich fühle mich betäubt. Regen und Nebel in meinem Kopf. Nichts dringt durch. Ich weine leise. Warum weiß ich nicht. Trotzdem fühle ich mich fit für den Tag. Wach und auch ein kleines bisschen motiviert. Ich habe Lust auf etwas Handarbeit.

Und wieder weg. Mein Frühstück liegt mir so schwer im Magen. Wird kein Quark gewesen sein sondern Stein.

Mich überkommt ein Putzflash. Dann ist Trainingszeit. Ich bin konzentriert und habe auch etwa Spaß dabei. Dann falle ich wieder in mich zusammen. Nichts. Leer. Dunkel. Trostlos. Zeit Essen zu machen. Porridge. Ich brauche was Warmes. In mir ist eine Kälte, die ich kaum aushalten kann. Ich muss ein Eiskritall sein. Ich hätte auch Sand essen können…Hätte mir genauso gut oder schlecht geschmeckt.

Mir ist immer noch so kalt. Vielleicht hilft eine Badewanne. Vielleicht kann ich so lang in der Wanne liegen bis ich Schwimmhäute bekomme.Vielleicht löse ich mich auch einfach auf. Das wäre toll.

Natürlich habe ich weder Schwimmhäute bekommen, noch habe ich mich aufgelöst und durchs Gulli geflutscht bin ich erst recht nicht. Aber hey,  jetzt ist mir warm. Die kleinen Dinge.

Die Kälte ist wieder da. Ich sitze rum und starre vor mich hin. Es gibt so viel was ich tun könnte. Aber keine Kraft dazu. Keine Energie. Nur eine leere Hülle.

Es schneit und taut und Matsch und ich mag verschwinden. Dann klingelt es an der Tür. Keine Panik. Ich kann aufmachen. Keine Panik, weil mir einfach alles so egal ist. Es ist einfach alles egal.

Ich bin eingeschlafen. Als ich wieder aufwache ist es stockdunkel. Mir ist heiss und ich fühle mich furchtbar alleine. Ich bin verwirrt. Passiert gelegentlich. Dann ist wieder alles leer in mir. Wie ferngesteuert bereite ich das Abendessen vor. Es ist alles so sinnlos. Warum.

Morgens war alles so schön weiß, jetzt ist alles matsch.

vor 5 Jahren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.