Noch viel mehr nein

War gestern kein guter Abend. Mir sind einfach sämtliche Sicherungen raus geknallt. Aber ja. Es geht irgendwie noch schlimmer.

Heute morgen fühle ich mich mal wieder leer. Mir ist auch alles so egal. Ich wurschtel vor mich hin. Bereite mein Mittagessen für die nächsten Tage vor. Als es dann an mein Frühstück geht, bin ich überfordert. Irgendwie kriege ich es doch hin. Rebeca kuschelt sich fest auf meinen Schoß. Ich liebe sie so.

9 Tage bis zum 14. Geburtstag!

Mein Wunsch Weihnachten in meinem Zimmer zu verbringen wird immer größer. Einfach Weihnachten Weihnachten sein lassen. Ich mag dieses ganze erzwungene Zeug nicht. Ich könnte  vielleicht auch mein neues Trainingsgerät aufbauen.
Ich habe gestern noch einen Löffel Eis gegessen. Festgestellt, dass ich es nicht genießen kann,  die Packung wieder in die Truhe geschmissen und den Rest ausgekotzt. Ich bin dann auch ins Bett. Habe noch etwas gelesen. Ich wünsche mit ein Buch, dass mich mal wieder so richtig fesselt. Aber irgendwie habe ich da meinen sicheren Griff, was soo richtig gute Bücher angeht,  verloren.

Vielleicht sind meine Ansprüche an das Leben auch zu hoch. Villeicht erwarte ich immernoch zu viel.

Ich muss etwas belanglos schreiben. An Heiligabend gibt es Raclette. Mein Mann hat Fleisch besorgt. Heute müsste auch noch etwas Bison für mich kommen. Das habe ich mir gewünscht. Bison ist bisher meine absolute Lieblingskuh. Am 1. Weihnachtstag machen wir pulled Duck. Der Rub wird eine leichte Lebkuchennote bekommen. Ich mache Laugenknödel, die wir in Scheiben schneiden werden, zusammen mit einfachen Apfelrotkohl, der Weihnachts-BBQ Soße, die ich für die erste Ente gemacht habe,  kommt das dann in ein Kartoffelbrötchen. Natürlich gibt es dann auch noch eine Soße aus dem Fett und Hals der Ente,  mit Suppengrün und Orangenschale. Das kommt noch auf,  unter und überall hin. Die war so köstlich beim letzten Mal. Wobei wir diesmal Flugente machen. Mein Mann hat noch zwei kleine Flugenten von unseren Entenschlachter besorgt. Freilandhaltung. Ein guter Vergleich zu unseren Flugenten. Wobei die kleinen deutlich junger sind und pulled Duck eher verkochtes Fleisch ist. Vielleicht doch nicht zu vergleichen.

Natürlich verfolge ich auch Berlin. Ich behalte meine Gedanken dazu aber für mich. Es ist auch schließlich kein politischer Blog.

Mein Training war gut. Ich war konzentriert und konnte die Zielmuskulatur gut fühlen.

Ich kümmere mich um die Wäsche. Ich seufze immer wieder laut. Schwanke zwischen tiefer Verzweiflung und innerem Chaos. Ich liege jetzt auf meinem Sofa. Die zweite Ladung Wäsche ist anstrengender als mein Training von heute vormittag. Ich zwinge mich dazu etwas zu malen. Ich muss das Geschenk noch fertig bekonmen. Lange kann ich nicht.

Langsam habe ich auch keine Worte mehr für das was in mir herrscht. Es soll einfach aufhören. Ich mag mich nicht mehr mit meinem Dämon auseinandersetzten. Ich mag einfach meine Ruhe haben. Mein Leben genießen können. Ich… nein.

Schluss für heute.

vor 5 Jahren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.