Gedankenverloren 

Leer. Einfach nur leer. Nichts da. Keine Gefühle,  keine Gedanken. Alles rauscht so schnell durch meinen Kopf,  dass es nicht greifbar ist. Nebel. Dunkelheit. Verwirrt. Überfordert. Gedankenverloren bekommt so eine andere Bedeutung. 

Ich starre vor mich hin. Nehme kaum etwas wahr. Einkaufen beim Metzger, hinterher zur Post. Ich war alleine in einem fremden Geschäft. Habe den Brief abgegeben,  eine Marke gekauft. Zuviele Gedanken dabei. Kann sie nicht fassen. Trauer,  Zweifel vielleicht. Ich weiß es nicht. 

Ich bereite Fruchtpüree für neues Fruchtleder vor. Keine Gefühle. Keine Gedanken. Stumm rumwerkelnd. Gedankenverloren. 

Die Post bringt mir heute ein Päckchen. Es ist von meiner Schwester. Ich bin ehrlich überrascht. Eine kleine Freude breitet sich aus. Das Papier und das Päckchen hat sie mit kleinen Erdmännchen bestempelt und jedes einzelne bemalt. Wieder so viel Liebe mit verpackt. In dem Päckchen ist eine kleine Leinwand. Ein Bild von meinem Lieblingssaiyajin Bardock. Selbst gemalt. Es ist fantastisch! 

Fight,  never give up

Steht in goldenen Großbuchstaben an der Seite. Ich glaube,  ich hänge es in mein Zimmer. Du bist fantastisch mein Schwesterherz!

Bardock – von meinem Schwesterchen

Ich miste etwas mein Zimmer aus. Räume um und auf. Ich werde nicht ganz fertig. Ist aber nicht schlimm. Morgen ist ja auch noch trainingsfrei. Es sortiert meine Gedanken. Ich entspanne mich dabei.

vor 4 Jahren

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