Als wäre nichts gewesen

Heute Nacht bin ich so sehr von Träumen überflutet worden,  dass es alles andere als eine erholsame Nacht war. Tagsüber geht es mir gut,  jetzt werde ich wohl nachts wahnsinnig. Ich hab auch schlecht Luft bekommen. Wahrscheinlich habe ich es endlich geschafft mich bei meinen Schlafverrenkungen selbst zu ersticken.

Der Tag beginnt ohne zweiten Morgen. Mein Mann ist für seinen Podcast unterwegs und ich habe sturmfrei. Was macht man da… Richtig putzen.

Während ich durch mein Haus putze wird die Gedanken- und Gefühlssuppe in meinem Kopf immer lauter. Alle möglichen Erinnerungen und Gedanken prasseln auf mich ein. Liegt vielleicht auch einfach an der Musik die ich höre. Damals habe ich die Texte nicht verstanden. Es war nur diese eine Nuance, die darin mit schwang, die mir so bekannt vorgekommen war. Dreht es sich doch auch um ähnliche Themen und Gefühle und den Versuch damit umzugehen. Klar verstärkt es. Hilft aber auch.

Ich lasse alle Gedanken wie sie kommen durch meinen Kopf. Es muss fertig gedacht werden. Dabei wechseln die Emotionen sich ab. Wut,  Hass,  Trauer, aber auch sowas wie Kampfgeist.

Natürlich mein ‘Lieblingsthema’ der vergangenen Wochen. Manchmal habe ich einfach das Verlangen all das aus meinem Kopf zu holen. Nur weg damit. Dahin wo es niemanden mehr belästigen kann. Es dauert mir gerade alles zu lang.

Demnächst steht hierzu noch ein wichtiger Termin an. Es hat sich etwas entscheidenes geändert. Das steigert die Aussicht auf einen positiven Abschluss ungemein. Und ich kann es entliche laut heraus brüllen. Es endlich raus lassen. Endlich heile werden.

Ich habe es tatsächlich geschafft das gesamte Haus zu putzen und Essen für die nächsten vier Tage vorzubereiten. Ich habe eine neue Bauchübung ausprobiert, Rebeca bespasst,  Altpapier und Biomüll rausgebracht und Wäsche gemacht. Betten frisch bezogen. Oha. Und es ist noch eine Menge Tag übrig. Ein neues Häkelprojekt habe ich angefangen und ein altes weiter gemacht.

Der Rest des Tages verstreicht mit häkeln und etwas ausruhen. Dann beginnt die Vorbereitung des Abendessens und ich bin jetzt ziemlich geschafft.

Für morgen steht nichts auf meinem Plan. Nichts was dringend gemacht werden muss. Ich muss auf die Wolle für mein neues Projekt warten. Ich hatte nur noch ein Rest. Meine Yoga-Socken haben jetzt die passende Farbe und ich habe den freien Bereich um die Ferse kleiner gemacht. Das werde ich auch bei dem anderen Paar machen. Kein Aufwand.

Ich könnte malen. Es ist alles da. Sogar Leinwände in seltsamen Maßen.

Tschüss.

vor 5 Jahren

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