Blubber und Blumen

Ich liege im Bett und liege und liege. Ich hoffe daß ich noch einmal einschlafe. Den Tag vor mir her schieben kann. Ich war wirklich früh im Bett. Die Gute-Nacht-Medizin leistet gute Arbeit. Kaum zwei Stunden nach der Einnahme ist mein Körper bleischwer. Ich mag das Gefühl nicht. Es ist so unheimlich anstrengend überhaupt vom Sofa aufzustehen und die Treppe hoch zu gehen. Vielleicht kann ich die Dosis wieder verringern. Vielleicht kann ich auch ohne schlafen. Trotzdem ist es mir zur Zeit lieber ‘abgeschossen’ ins Bett zu gehen. Ich sehe immernoch die krampfende Rebeca vor mir, sobald ich abends im Bett die Augen zu mache. 

Um neun Uhr stehe ich dann doch auf. Mein Mann ist schon wach. Die Morgenroutine startet. Sobald ich das Küchenfenster öffne, sitzt die Spatzengang schon in den Startlöchern. Haferflocken sind immernoch der Renner. 

Trostlos. Leer. Vielleicht ist neutral auch eine gute Beschreibung. 

Ich habe gestern noch eine Weile an meiner Himbeerpflanze rumgefummelt. Der Standort gefällt mir nicht so gut. Sie ist auch schon ziemlich hoch gewachsen. Abwarten. Wachsen tut hier aber alles ganz gut. Blüten an meiner Hybridpflanze, an den Tomaten, an meiner Chili, am Kürbis auch. An der Gurke habe ich gestern sogar eine winzig kleine Gurke entdeckt. Vielleicht gibt es dies Jahr auch mal eine Ernte. 

Ich nippe an meinem zweiten Kaffee. Zum Mittagessen wird es wohl wieder Gemüsepuffer geben. Ja, irgendwie stehe ich gerade auf die Teile. IF läuft auch ziemlich gut. Ich bin inzwischen ganz locker bei 17-18 Stunden. Ins Training gehe ich nun auch nüchtern. Ich habe dabei keinerlei Einschränkungen. Gegessen wird im Anschluss, bzw sobald ich wirklich Hunger bekomme. Ich erhoffe mir dadurch ein besseres Gefühl für Hunger zu bekommen. Wann verlangt der Körper, wann ist es die Psyche. Mein Kreislauf macht mir keinerlei Probleme mehr. 

Das Training war gut. Im Anschluss bereite ich unser Mittagessen vor. 

Wir stöbern ein wenig durch Assistenzhunde und Wohnmobil Videos. Mehr habe ich heute nicht zu erzählen. 

Tschüss 

vor 4 Jahren

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