Ponypost und Salzteig 

So kuschlig warm mein Bett. Hilft nichts. Aufstehen! Meine Gedanken wollten mich gestern Abend nicht so richtig los lassen. 

Eine heisse Kanne Tee steht auf meinem Esstisch. Eine Häkelei liegt vor mir und in meinem Kopf türmen sich Ideen und Einfälle. Mal sehen was sich davon in die Tat umsetzten lässt. Als ich keine Lust mehr auf meine Häkelei habe, gehe ich in die Küche und setzte einen Salzteig an. Damit wollte ich gern mal ein bisschen experimentieren. Heute bleibt es allerdings beim Kekse ausstechen. Ab in den Backofen, langsam trocken backen. 

Ich bereite mein Oatmeal vor. Dann ziehe ich zurück ins Wohnzimmer. Kalt. Heute ist kein Gartenarbeitstag, die Restwiese muss also noch warten. Mit Wolldecke und Wärmflasche häkel ich weiter. 

Ich will nicht sagen, daß ich energiegeladen und super fröhlich bin. Mein Kopf fühlt sich aber angenehm frei und funktionsfähig an. Ich fühle mich gut. Fast schon ausgeglichen. Ich habe durchaus Spaß an allem was ich mache. Es fühlt sich nichts nach einer lästigen Pflicht an. Kochen macht mir auch wieder Spaß und ich habe meine ganz eigene Kochkreativität zurück. 

Am Samstag hatte ich ein kleines Pony zur Post gebracht. Immer und immer wieder habe ich ein Pony für genau diesen lieben Menschen machen wollen. Es wollte nicht gemacht werden – ich kann nur dann Ponys häkeln wenn sie auch wollen, sonst wird es einfach nichts. Die Tatsache, daß das Pony zwingend mit Fußball zu tun haben muss und es sich auch noch um Offenbach drehen muss (lag weniger am Verein oder an der Stadt als den Erinnerungen, mein Ex-Freund hat mich auf ein Konzert geschleppt – Überraschung!- Rodgau Monotons, Jubiläumus Show, Ehrentrebüne. Das wir uns nicht direkt von einander getrennt haben, grenzt beinahe an ein Wunder. Ich und diese ‘Musik’??? Er und mein ‘Verhalten’… Ja… Ein andern mal schreibe ich darüber, ist doch recht beschämend…) hat es wohl auch nicht leichter gemacht. Aber! Fertig! Und ich liebe es! In meinem Kopf sollte es ein großes Pony werden. Das war wohl auch der eigentliche Knackpunkt. Ein kleines Pony. Ein Taschenpony. Ein Fanpony. Kann immer dabei sein. Und auf einmal saß es vor mir. 

Fanpony!

Ganz schön niedlich, find ich! 

Mein Salzteig ist fertig gebacken. Ja, sieht aus wie Keks. Die Idee ist noch nicht ganz fertig gedacht, aber bis zum wirklichen Einsatz der Kekse ist noch eine Weile hin. 

Training ist durch und ich bin es für heute auch. Fühle mich angenehm schlapp und ganz unproduktiv war ich heute nicht.

Jetzt noch eben einkaufen und dann den Tag bei einem Senfauflauf und etwss GoT ausklingen lassen. 

Tschüss 

vor 4 Jahren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.