Montag und trainingsfrei

Das war ein wirklich kurzes Wochenende und eine neue Runde Strohwitwenmodus steht vor der Tür. 

Seit Samstag plagt mich mein elendes Elend. Meine Ausbrüche hätten mich verwarnen sollen. Irgendwie bin ich ja auch nur ein Hormonsklave. Bitte einmal in der Mitte durchbrechen. So fühlt es sich an. Manchmal ist das so. Geht auch vorbei und meine Stimmung ist wieder stabiler. 

Die letzten beiden Pflanzen habe ich heute morgen ins Haus geholt. Mal sehen was alles so mitgekommen ist… 

Mein Salbeibusch fängt an rot zu blühen, sieht sehr dekorativ aus.

Für heute habe ich mir vorgenommen das Bad im Keller mal gründlich zu säubern. Es wird praktisch nicht benutzt und wenn dann vorallem die Dusche für Dinge die wirklich dreckig sind. Entsprechend spinnwebig ist es da drin. Ameisen und Geckos werden hier überwintern. Da sollte möglichst kein Viehzeug von Außen ran. 

Richtig in Gang komme ich heute nicht. Ich mag raus. Einfach raus an die Luft ein wenig spazieren gehen – ich komme nicht einmal bis zur Tür. Es fehlt ein kleiner Schubs. Ein kleiner Ansporn. Es ist so frustrierend… Bevor ich völlig wieder an mir selbst verzweifel, ach und lande doch wieder auf meinem Sofa. 

Nein. Heute ist mir nach nichts. Also zwingen. Eimer und Putzzeug nehmen und ab in den Keller. 

Das ging einigermaßen schnell. Jetzt warte ich auf die Mutter aller Spinnen, daß sie sich rächen kommt… 

Ich muss baden. Mir ist kalt. Danach gehe ich an die Essensvorbereitung. Tomaten Mozzarella Salat, ein paar Nüsse und Fruchtquark. Landet alles im Klo. Heute klappt es ganz und gar nicht. Trainingsfreie Tage sind einfach eine Katastrophe. Vielleicht sollte ich den LC-Zwang herausnehmen, oder einfach mit mehr Plan. 

Ich rolle mich wieder auf meinem Sofa zusammen. Immernoch kalt. Später müssen wir noch einkaufen. Ich freue mich ein wenig darauf. 

Vielleicht eine Seniorsniefe… Wäre das vernünftig? Ist es vernünftig so wie es jetzt ist? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, daß es so nicht bleiben kann. 

Tschüss

vor 4 Jahren

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