*Strohwitwenmodusaus* und Energieloch

Aufstehen hat all meine Energie verbraucht. In meinem Kopf herrscht soviel Matsch, daß ich nicht klar denken kann. Ein undurchdringlicher Wust aus Alltagsgedanken, Zukunftsplänen und Auswegsuchen. 

Mein gestriges Gedankenkreisen hat sich soweit beruhigt. War doch ganz gut mich selbst ertappt zu haben. Sich noch einmal mit allem auseinander zu setzten. Das Ergebnis ist ein Abschluss und wieder eine offene neutrale Grundhaltung zu allen unbeteiligte. 

Ich habe mindestens zwei neue Futtergäste: ein Elsternpaar. 

Ich habe sie ja immer mal wieder auf der Fensterbank erwischt und mich über die elenden Viecher geärgert. Zu Unrecht. Elstern sind genauso Singvögel und irre intelligent dazu (zugegeben eine Krähe wäre mir lieber – die sind so toll!). Tatsächlich sind Meise und Co auch wenig beeindruckt wenn die Elstern hier unterwegs sind. Vor zwei drei Wochen hatten wir einen Streuner im Garten und ich habe ihm etwas Futter hingestellt. Am nächsten Morgen war die Schale leer und ich habe mich gefreut. Katze im Garten weniger Mäuse im Keller.

Ja… Bis ich dann entdeckt habe dass es die Elstern waren. 

So gibt es bei der morgendlichen Futterrunde auch eine kleine Portion Katzenfutter für die Elstern. Gelegentlich kann ich die beiden auch sehen, wie sie sich anschleichen, sich einen Brocken nehmen und sofort wieder verschwinden. 

Ich werde morgens schon von allerlei Flattergetier erwartet. Manchmal kann ich kaum in Deckung gehen. 

—-

Nach einem epischen Brusttraining, fühle ich mich wieder lebendig. Das war so richtig richtig gut fies. Im Anschluss Wäsche aufhängen war eine kleine Herausforderung. 

Mein Mann ist auch wieder Zuhause. 

Tschüss 

vor 3 Jahren

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