So gut und ganz schlecht

Der Tag startet richtig gut. Ziemlich früh, aber ausgelassen und mit sehr guter Laune.

Diese bekommt einen jähen Dämpfer bei einem kurzen ‘Hallo’-Besuch bei unserer Tierärztin.

Was war passiert?

Ich kann kaum darüber schreiben. Ich schäme mich so für die Gefühle die es ausgelöst hat und ich ärgere mich wahnsinnig, daß ich mich so habe verunsichern lassen.

Lexs strahlendes Heldenimage bekommt einen dicken Fleck. Ich bin verzweifelt und weine. Ich konnte Lex nicht mehr anfassen, ihn nicht angucken. Ich musste den Raum verlassen.

Es gab eine gratis Rohfütterung-ist-gefährlicher-Unfug-Belehrung, Lexs Beine sehen nicht gut aus für 16 Wochen (so sieht er nämlich aus…)

Es ist alles in Ordnung mit Lex! Er ist ein Welpe. Nicht mehr und nicht weniger. Es entwickelt sich alles und es entwickelt sich alles wie es sein soll. Er ist 8 1/2 Wochen und nicht 16!

Ich weiß, daß mir so ein “Endlieben” hin und wieder passiert. Rebeca hatte die Ehre, Marie hatte die Ehre, unzählige Menschen hatten die Ehre und mein Mann hatte sogar zwei Mal die Ehre und das sogar für mehrere Tage.

Ich schäme mich so dafür. Er ist ein winziges Kerlchen und braucht einfach Unmengen an Liebe.

Um den Kopf frei zu bekommen und den Ärger abzuschütteln gehe ich in den Keller. Das Training ist semigut – ich muss einfach zu sehr an ‘Bebi’ denken und diese tollen blauen Augen und die unglaubliche Zeit die jetzt gerade erst angefangen hat.

Kuscheln mit ‘Bebi’ Lex Barker

Ich schnüffel so gerne an ihm. Nur kleine Wesen haben diesen tollen Duft aus Baby und Pipi.

Tschüss

vor 3 Jahren

1 Kommentar

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