Grau mit Sonne und Gedankenspiel

Nebel und Sonnschein. So startet der Tag. Eine leichte Fröhlichkeit ist auch mit dabei. Die Nacht war etwas kühl. Meine Bettdecke wurde belagert, unter die meines Mannes konnte ich nicht kriechen. Er hatte sich zu sehr eingerollt. Also musste ich frösteln.

Vielleicht sollte ich meine Beruhigungspillen dauerhaft beibehalten. Aber so ganz ohne Arzt und dann auch noch auf Notreserve zurück greifen müssend, werde ich nicht lang damit überbrücken können. Davon abgesehen tritt bei mir recht schnell eine Gewöhnung ein und die Dosis müsste erhöht werden.

Viel Ruhe steht heute auf meiner To Do Liste. Mein rechtes Handgelenk macht mir zu schaffen. Ich denke die Sehnenscheide ist wieder leicht überlastet. Bevor das wieder schlimm wird, halte ich lieber die Finger still. Welpengruppe an Abend, also auch für mein pelzigen Flummi Ruhe. Die Gassirunde fällt aus und wir spielen im Garten.

Die Wiese schreit nach dem Mäher. Es hat aber auch viel geregnet und nasse Wiese mähen ist bäh. So richtig dazu motivieren kann ich mich auch nicht. Vor dem Haus sieht es wieder wild aus. Vielleicht doch ein paar Hasen halten. Die würden sich über das Gras freuen. Tatsächlich planen wir etwas in die Richtung. Nicht spruchreif. Nicht wirklich. Trotzdem irgendwo im Hinterkopf. Die olle Brennesselecke wäre perfekt. Dort steht ein kleiner Apfelbaum. Natürlich würden diese Hasen dann auch geschlachtet werden. Erstmal muss dafür aber die Ecke entrümpelt (der Betonsteingartenofenkamindingsi liegt dort in seine Einzelteile zersprengt – bäm hat der Frost ihn zerschossen und ich habe die Trümmer von der Terrasse in die Ecke geschleppt), entbrennesselt und der Zaun repariert werden. Stallhasen finde ich irgendwie blöd. Schön wäre ein Auslauf. Lex könnte sie später hüten. Vielleicht ist das auch ein Quatschgedanke und nur noch mehr Stress für mich. An aller erster Stelle würde sowieso ein Container stehen, gnadenlos ausmisten. Im Carport steht eine Menge Zeug für den Schrott. Dinge die so oft mit umgezogen sind und niemals gebraucht wurden. Schrecklich. Diese Verschwendung. Schrecklich was sich alles in einem Leben ansammelt. Wir sind eher sparsam mit Neuanschaffungen. Dennoch gibt es Dinge, die einfach durch sind. Teile der Küche die definitv keine Verwendung mehr finden. Die alten Matratzen. Der erste BBQ Grill. Zu sperrig für das Auto. Ich würde auch nicht ausschließen, daß in einigen der blauen Müllsäcken ein paar Mäuse wohnen. Die im Auto sind eher uncool. Das zweifelhafte Vergnügen hatten wir bereits. Das wäre so die nächste größere Aufgabe die ansteht. Container. Altlasten entsorgen. Im nächsten Urlaub. Für den Restgarten würde ich Hilfe brauchen. Keine Chance gegen die wildrankende Brombeere.

So wandern meine Gedanken.

Tschüss

vor 3 Jahren

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