Wie Wellen und ok

Es ist zwecklos, ich kann Lexs und mich einfach nicht trennen. Nicht in natura und nicht bloglich. Was ich hier anreiße wird natürlich ausführlich in Lexis Blog abgehandelt.


Etwas geknickt gewesen am Abend. Irgendwie war der Tag mit Lex so gut und am Abend dann hat er wieder gemault. Ja, es ist heiß. Ja, es passiert tagsüber nicht viel. Aber das ist doch kein Maulgrund… Ach. Mach ich denn immer alles falsch? Ruckzuck sind die Zweifel wieder da. Fast genauso schnell aber die unendlich Freude und das Glücksgefühl so ein kleines, großes Wesen an meiner Seite zu wissen.

Die Nacht war gut und weniger heiß als die Letzten. Alle sind ausgeschlafen. Die morgentliche Gassirunde übernimmt mein Mann. Er ist wirklich überrascht wie gut Lex inzwischen an der Leine läuft. Ja, das kann er. Ich glaube er ist einfach kein Warmwetterhund.

Heute ist trainingsfrei. Die Hausarbeit habe ich gestern schon soweit erledigt. Der Garten kann bis zum Wochenende warten – denke ich. Im Haus ist es aktuell tatsächlich wärmer als draußen. Offene Türen und Fenster helfen da leider wenig. Es vermehrt nur die stattliche Sammlung an Fliegen. Gut für die Ameisen, nervig für alle anderen.

Ich hole mir was zu häkeln und lege es wieder weg. Garten. Ja. Nein. So richtig finde ich meinen Platz heute nicht. Dennoch bleibt eine leichte Fröhlichkeit. Ich habe viel Ruhe in Umgang mit Lex und wir können das ein oder andere Thema besprechen ohne daß einer von uns die Nerven verliert. Gut.

Und irgendwie wird der Tag dann doch ziemlich lang. Es ist viel zu warm um sich irgendwie zu bewegen.

Tag mit langsamen Stimmungsschwankungen. Auch mal ok. Oder ist es vielmehr der Gedanke an das bevorstehende Wochenende, was meine Stimmung drückt? War es ein Fehler abzusagen. Ist es nur meiner schier unüberwindbaren Menschenscheu geschuldet oder spielt Lex Befinden da die größere Rolle? Ist das Eine eine willkommende Ausrede für das Andere? Was spricht dagegen in Hamburg mal alleine los zu ziehen, alleine mit Lex – Franzbrötchen, Alster, was auch immer. Ah, richtig meine Menschenscheu.

Tschüss

vor 3 Jahren

2 Kommentare

  1. Hey du 🙂

    Ruhige Tage sind doch für Aussies eigentlich genau das richtige! Entgegen der landläufigen Meinung, dass sie von klein an gefordert werden müssen ist es viel wichtiger, dass die jungen Exemplare erstmal Ruhe halten lernen. Sonst drehen die völlig frei wenn sie älter werden.
    Die Profis, die mit dieser Rasse wirklich noch am Vieh arbeiten fangen erst mit über einem Jahr an die Hunde wirklich zu trainieren. Bis dahin ist “Ruhe lernen” angesagt.
    Also mach dir nicht so einen Kopf, wenn er mault. Ruhe halten und Frustrationstoleranz lernen sind so wichtig für ihn.

    Drück dich, Miss Bluejay

    1. Hey hey, ja absolut! Lex wird auch konsequent zur Ruhe geschickt. Mindestens 18 Stunden am Tag, mehr wird immer angestrebt – was aber durchaus nicht immer möglich ist. Trotzdem hat man irgendwie das Gefühl eine wichtige Lernphase wortwörtlich zu verpennen. Ist Quatsch, ich weiß… Danke!

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