Endlich eingetütet

Das Wochendende haben wir zwei alleine doch ganz gut gemeistert! Trotzt Sonntagsbrötchen und etwas Schokolade zum Zocken gab es keine Fresskalation. Im Gegenteil. Gefuttert in Maßen und mit Genuß.

Der Morgen startet etwas schleppend. Bin ich gestern mehr oder weniger, nach einer erholsamen Nacht aus meinem Bett geflogen, schleiche ich heute mehr oder weniger. Die Nacht war nicht ganz so erholsam. Deutlich wärmer als gestern, war es doch für alle etwas schwer zur Ruhe zu kommen.

Die Gassirunde übernimmt mein Mann. Ich bin zu unruhig. Der Vormittag vergeht schnell. Ich sitze teilweise im Garten und schreibe an Lexs Blog, dann bin ich wieder im Haus und so vergeht die Zeit. Ich komme aber nicht drum herum. Ich muss den Antrag endlich ausdrucken und eintüten. Fertig ist er. Eine Kostenaufstellung und das ein oder andere Schreiben liegt bei. Dann sind da noch die beiden Befundanforderungen, die mir die Rentenversicherung zugeschickt hat. Auch die wollen eingetütet und verschickt werden. Es für mich unheimlich anstrengend und raub mir so ziemlich alle Kräfte. Schon auf den Weg in das Zimmer meines Mannes, lässt mir die Luft knapp werden. Ich muss gefühlt ewig am Drucker und an den Einstellungen rum fummeln, bis sich endlich was tut. Trägt nicht sonderlich zu einer Entspannung der Situation bei. Als dann endlich alle Papiere vor mir liegen und ich die Umschläge beschrifte wird mir so richtig schlecht. Ich muss mich auf den Fußboden legen. Sofort ist Lex bei mir. Die ganze Zeit schon war er neben mir und hat mich kritisch beäugt. Jetzt weiß ich auch warum er im Flur so eine Randale gemacht habe, als ich nach oben bin – Gutster Bester. Er legt sich erst wieder in seine Box, als es mir besser geht.

Noch immer fühlt sich mein Hals eng an. Ich bin einfach nur froh, wenn die Zettel aus meinen Augen sind.

Training steht heute an. Kniebeugen. Immer noch Deload. Ab Mittwoch dann der neue Zyklus. Ich werde es gleich einfach versuchen. Im kalten Keller, auf das Training focussiert, sollte es gehen. Die Einheit wird auch nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Dafür wird meine spärliche Konzentrationsfähigkeit ausreichen.

Ein bisschen Blabla noch. Ich habe den Film zuende geschaut (Schneemann, nach einem Krimi von Jo Nosbo und bestimmt auch Spoiler!). Kann wirklich nicht sagen ob er mir gefallen hat. Obwohl ich die Bücher kenne, hat es eine ganze Weile gedauert bis ich kapiert habe, daß zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her geswitcht wurde. Ob das beabsichtigt war, keine Ahnung. Es gibt einige Stellen mit wirklich schlechten Computeranimationen – ob fliegende Möwen oder platzende Köpfe. Die Musik erinnert mich sehr an “Die Brücke”, typische skandinavische Stimmung. Tolle Kameraeinstellungen und Blickwinkel, Landschaft, Oslo, Bergen. Ich finde die Besetzung grauenhaft, die Story irgendwie lahm. Schade.

Das Training war grenzwertig. Die 5×10 Einheit Kniebeugen musste ich zweimal unterbrechen – lexseidank. Mich hätte es sonst zerlegt. Mal schauen wie gut es mit einer weiteren Gewichtserhöhung klappt.

Ich muss mich hinlegen.

Tschüss

vor 3 Jahren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.