Nur ein bisschen Blabla

Albträume, was auch sonst. Nein. Nicht direkt. Nicht gruselig, oder blutrünstig oder was man sich so darunter vorstellt. Keine Monster oder Clowns unterm Bett. Eher Alltagssituationen, Erlebtes, Verdrangtes, Vergessenes. Der Glaube dran, daß es echt ist. Es ging um Unterdrückung, Angst, Zweifel. Der Versuch auszubrechen. Der Traum ist vorbei. Es ist Tag. Realitätscheck. Eindeutig, ich schlafe nicht – oder doch? Warum sind dann die Gefühle noch da? Stumpf, wie ein Hintergrundgeräusch. Lähmen sie mich. Ich versuche mich davon zu befreien. Obwohl ich am liebsten im Bett liegen bleiben möchte, versuche ich aktiv zu sein. Lasse mich von Lex mitnehmen, in ein Spiel verwickeln. Es ist kühl, heute wird er nicht den ganzen Tag verschlafen. Mein Mann war mit ihm im Feld. Ich bin sehr dankbar dafür. So konnte ich mich noch einmal kurz hinlegen – die Hoffnung ist immer da, dadurch wenigstens einen Teil der chaotischen Gefühle wieder dort ablegen zu können wo sie hergekommen sind. Auch habe ich im Ganzen nicht viel geschlafen. Zwischen den Träumen lag ich immer wach, habe mich irgendwie frisch und voller Tatendrang gefühlt – das ist oft so, bis es dann ans wirkliche Aufstehen geht.

Ich bekomme ein Bild und ein Video von meinem neusten Neffen, ich habe ihm ein kleines Pony gehäkelt und er steht total auf die Locken, die es hat. Für den Fall der Fälle sollte ich ein Backup-Pony häkeln. Dank noch immer wütender Entzündung im Handgelenk, wird es die nächsten Monate in Anspruch nehmen. Meine liebste Schlafposition ist nun mal irgendwie auf diesem Arm. Trotz Kissen und möglichst nicht auf meinem Handgelenk liegen, tut es nachts bzw. morgens am meisten weh. Die letzte Entzündung hat auch über ein halbes Jahr in Anspruch genommen. Es wurde auch deutlich schlimmer bevor es dann von einem Tag auf den anderen ganz weg war. Man hat damals außer ruhigstellen und kühlen nichts weiter machen können. Training ist kein Problem, solang ich das Gelenk nicht abknicke, was bei keiner meiner Übungen der Fall ist.

Mein Training ist durch, ein Teil des Haushaltes ist erledigt. Pause. Ich würde gern heut Abend noch eine kleine Runde mit Lex gehen. Die Leine, die ich in den USA bestellt habe ist heute gekommen.

Tschüss

vor 3 Jahren

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