Gedanken und mehr Achtsamkeit

Ich habe in einem vorangegangen Post schon einmal davon gesprochen meinen ökologischen Fußabdruck verkleinern zu wollen. Die Hauptfaktoren in diesem Haushalt sind wohl das Haus, unser Fleischkonsum und auch das Auto. Hier und da gibt es noch einige Sachen bei der man mit mehr Achtsamkeit schon einiges erreichen kann. Thema Müll, Konsum, Lebensmittel, Haustiere. Vielleicht auch mehr hier und da. Ich versuche ja immer mal wieder flüssiges Shampoo aus meinem Haushalt zu verbannen. Aktuell starte ich wieder einen Versuch. Einer der wichtigsten Punkte überhaupt ist wohl die Menschheit überhaupt. Da ich nichts an meinen Dasein ändern kann, ohne es zu beenden – das sehe ich zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht – werde ich definitiv keine Kinder in die Welt setzten. Löst doch jeder Mensch eine Kettenreaktion an Menschen aus. Jeden einzelnen Punkt auf meiner Öko-Liste ist natürlich mein Punkt. Das muss jeder für sich selbst wissen. Abgesehen von Maulkörben, die sollte jeder Hund tragen können – ist daher keine Entscheidung des höchst persönlichen Empfindens. Da ich aber gern über das schreibe was mich beschäftigt, gehören auch solche Gedanken dazu. Wie man lesen kann, ist in meinem Kopf inzwischen wieder genug Kapazität um mir Gedanken um das weltliche Geschickt machen zu können. Es ist durchaus nicht schädlich sich und sein Verhalten hin und wieder selbst zu reflektieren. Ich werde auch nun nicht unter jeden meiner Beiträge #vegan #alleanderensindekelhaftemörder posten. Ich bin für mich selbst das beste Beispiel, dass sie Meinungen ändern können. Ich glaube das kann ich mir aus diesem Jahr mitnehmen.

Es ist ein Thema mit vielen Aspekten. Ein Thema über das man viele Worte verlieren kann, oder auch im stillen weiter darüber brühtet. Ich habe meine Gedanken auch nur kurz angerissen. Zusammen gefasst im ökologischen Fußabdruck. Ja. Ich denke so kann man es nennen. Es gehört alles unter einen Hut. Wo wir beim Thema Hut sind – was habe ich eine tolle Brücke geschlagen! – ich habe meine geliebte Star Wars Mütze verloren. Gestrickt von meiner Schwester, ihr erinnert euch an unser äquivalentes (Memo an mich: Es heißt ambivalent! *augenroll*) Verhältnis, habe ich diese Mütze sehr lieb gewonnen. Ich hatte sie am Sonntag zum Hundetraining noch. Am Montag war ich nicht zum Gassi draußen und am Dienstag sind wir nach Köln.

Da ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass meine Mütze nicht da ist wo ich sie immer hinlege. Sei es drum, dachte ich mir, manchmal lege ich auch mein Handy in den Kühlschrank. Aber da ist meine Mütze auch nicht! Ich kann sie nicht finden! Nicht die Kellertreppe runter gefallen, nicht im Wäschekorb, nicht in den Regalen… Ich fürchte fast ich habe sie irgendwo verloren. Abgesetzt und aus dem Auto gefallen. Keine Ahnung. Ich war bei dem Training nicht so richtig anwesend und kann mich an die Rückfahrt nicht gut erinnern. Ach! Das ist doch nicht richtig! Ich mag meine blöde Pudelmütze nicht. Die ist zu groß und sieht nach -40 Grad aus. Das ist nur ein nettes Accessoire um lustige Bilder mit Lex zu machen. Ach! Doppeldreifachach!

Woher soll Lex denn jetzt wissen, dass es zum Gassi geht? Ich kann nur den imperialen Marsch summen wenn ich diesen Hut auf habe. Ohne ist es doch voll albern!

Es ist ja nicht so als hätte ich sonst keine Mützen im Haus, ich habe unzählige gehäkelt. Sie stammen noch aus meiner Kopfdämonenperiode (Mützen mit kleinen Ohren, Augen und Monstermund). Dann habe ich noch die Sock Monkey Mütze, die eigentlich Daniel gehört, die ich ihm aber viel zu klein gehäkelt habe… Ach. Ich geh an meine Wollkiste und gucke ob ich was Brauchbares finden kann. Mein Handgelenk ist ja wieder heile. Es fühlt sich falsch an, aber was soll ich machen ohne Mütze…

 

Tschüss

P.s.: Ich habe sie gefunden!!!1elf!!!! Vorher war ich noch am Auto, Kofferraum, Rückbank, unter den Sitzen, ja sogar in der Hundebox… nichts. Garderobe… nichts und dann endlich… Sie muss in der Kapuze meiner blauen Jacke gesteckt haben.

 

vor 3 Monaten

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