Quasselwasser getrunken und allein zuhause

Seit langer Zeit bin ich einmal ganz allein zuhause, mein Mann ist auf einer Messe, Lex ist in der HuTa – wir verbringen erstmal keine Zeit gemeinsam allein.

Die Nacht war ok, ruhiger als erwartet, überhaupt bin ich gestern recht fröhlich gewesen. Das sind die netten Nebenwirkungen der Neuroleptika, die ich zum Schlafen einnehme. Solang ich es nicht zu oft mache, bleibt mir diese Nettigkeit auch erhalten. Dann sind Kopfschmerzen und Nasenbluten fast vergessen. Ich habe auch ohne Ohrstöpsel geschlafen. Wenn ich allein im Haus bin, ist es für mich eh undenkbar diese zu benutzen. Ohne kann ich allerdings nicht mehr schlafen. Das hat dann aber die Dämpfung der Gutenachtpille gebracht. Zwei Mal war ich wach, eingeschlafen ohne große Schwierigkeiten. Am Abend hatte ich noch zwei nette Gespräche, eins per Messenger, eins per Sprachnachricht. Die Unterhaltung per Sprachnachricht hat sich gestern spontan ergeben. Normalerweise brauche ich etwas Anlaufzeit um mit einen Kontakt direkt so “intim” zu werden. Ich glaube auch hier – nein ich glaube nicht, ich weiß, denn ich habe schon einen unheimlich wertvollen Tipp bekommen – wird sich ein reger Austausch und ein gegenseitiges profitieren ergeben.

Gestern habe ich Lex’ alte Geschirre bei einem online Marktplatz zum Verkauf angeboten. Es ist unheimlich schwer für mich auf die Nachrichten der Interessenten zu antworten. Es wieder eine Herausforderung, die ich mir selbst stelle und die dann doch erstaunlich gut klappt. Dafür gab es direkt eine Panikattacke, als ich heut Morgen die gelben Säcke an die Straße gestellt habe. Irgendwo muss wieder ne Straße gesperrt oder verstopft sein. Es ist besonders viel los und das ist für mich immer gleich unheimlich Stress.

Ich habe mich dann in den Keller verzogen und noch ein paar Fotos von Sachen gemacht, die ich auch gern verkaufen würde. Gedankenverloren, habe ich dann die Speicherkarte falsch herum in das Lesegerät geschoben und dabei einen der kleinen Kontakte verbogen. Kaputt.

Dann war ich baden, wie praktisch jeden Tag in den letzten Wochen und Monaten. Es ist ein ganz wichtiges Entspannungsmittel für mich. Die Wärme des Wassers, die Schwerelosigkeit. An meinem Haarexperiment bin ich weiter dran. Ich habe Roggenmehl als Shampoo ausprobiert. Bäm, wie geil! Wichtig ist es Roggenmehl zu benutzen, da es im Gegensatz zu anderen Mehlen weniger Gluten besitzt. Es hat sich wie eine Pflegespülung im Haar angefühlt, sehr sehr angenehm. Die Haare waren im Anschluss sehr schön glänzend. Allerdings waren sie auch schneller wieder fettig. Durch Natron und Essigrinse hatte ich bis zu einer Woche Ruhe und sie sehen auch nicht fettig aus sondern eher strähnig Beachlookig. Ich möchte es jetzt einmal ganz ohne versuchen und nur noch Wasser verwenden. Da werde ich etwas experimentieren müssen. Viel bürsten und massieren gehört definitiv dazu. Meine Haare haben dadurch ordentlich an Volumen bekommen. Wichtig ist es hierbei das Fett der Kopfhaut gleichmäßig bis in die Spitzen zu verteilen. Was überschüssig ist durch Wasser ausspülen. Ja, mal gucken wie sich das entwickelt.

Tschüss

vor 1 Monat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.